|
2004
|
Am 14.10.2004 wird die
Ortsumgehung mit einem feierlichen Festakt eingeweiht.
Mehr darüber erfahren Sie
hier. |
|
2004
|
Die Stadt Wallenfels
feiert das 50jährige Stadterhebungsjubiläum
mit verschiedenen Veranstaltungen während des
ganzen Jahres. |
|
2003
|
Start des Projektes LebensQualität
durch Nähe mit den Nachbargemeinden Steinwiesen
und Nordhalben |
|
2001
|
Nach langem Planen steht
dem Bau der Ortsumgehung nichts mehr im Wege. Mitte
2004 wird die Umgehungsstraße vorraussichtlich
fertig gestellt und für den Verkehr freigegeben. |
|
1998
|
Die Stadt Wallenfels
begeht das 750-jährige Stadtjubiläum.
Nach Abschluß der Umbau- und Sanierungsarbeiten
kehrt die Stadtverwaltung in das Rathaus zurück. |
|
1994
|
Am 20. September wird das Rathaus
durch Brandstiftung schwer beschädigt. Die
Verwaltung richtet sich provisorisch im Kurzentrum
ein. |
|
1980
|
Im Rahmen von Sanierungsarbeiten
stürzt die Kirchenmauer ein. Die Mauer wird
mit einem großzügigen Treppenaufgang
wieder aufgebaut. |
|
1972
|
Die kommunale Gebietsreform wird
abgeschlossen. Zu Wallenfels gehören jetzt
auch die ehemals selbständigen Gemeinden Geuser,
Neuengrün, Wolfersgrün und Schnaid. Das
Gemeindegebiet umfaßt 46 Quadratkilometer.
Das Kleinzentrum Wallenfels liegt nach den Bestimmungen
des Regionalplanes an einer regionalen Entwicklungsachse. |
|
1954
|
Mit Urkunde des Bayerischen Staatsministeriums
des Innern vom 14. August wurde dem Markt Wallenfels
die Bezeichnung "Stadt" verliehen. |
|
1949
|
feiert der Markt Wallenfels unter
Bürgermeister Hans Engelhardt das 700-jährige
Jubiläum. Das Legendenspiel "Der Fahnenschwinger"
von Andreas Bauer wird auf der Freilichtbühne
am Höhenweg uraufgeführt. Weiter wird
erstmals das von Rektor Eichhorn komponierte und
getextete Wallenfelser Heimatlied gesungen |
|
1834
|
Wallenfels erhielt als neue bürgerliche
Einrichtung die Bildung eines Magistrates III. Klasse
zuerkannt. Die Gemeindevertretung bestand ab diesem
Zeitpunkt entsprechend dem früher innegehabten
Stadtrecht aus dem Bürgermeister, sechs Magistratsräten
und acht Gemeindebevollmächtigten. |
|
1803
|
Das Fürstentum Bamberg und damit
auch Wallenfels kamen an das Fürstentum Bayern
unter Kurfürst Maximilian IV., Josef, der ab
1. Januar 1806 als Max I. den Titel "König
von Bayern" führte. Wallenfels gehörte
zum Obermainkreis, dessen Landesdirektion ihren
Sitz in Bamberg und von 1812 ab in Bayreuth hatte.
Es war durch Gemeindeedikt von 1808 dem Landgericht
Kronach als Aufsichts- und Kuratelbehörde zugeteilt.
Verloren wurden damit die Vogtei und die damit verbundene
Gerichtsbarkeit. |
|
1762
|
entstand das Pfarrhaus
Wallenfels wurde u.a. negativ beeinflußt durch
den spanischen Erbfolgekrieg 1701 - 1714, den österreichischen
Erbfolgekrieg 1740 - 1748 und den 7jährigen
Krieg 1756 - 1763.
Außerdem wirkten sich durch Einquartierungen,
Durchzüge, Kontribution, Geiselverschleppungen
auch die Kriege zur napoleonischen Zeit zwischen
1793 - 1814, drei Koalitionskriege, Krieg gegen
Preußen, gegen Österreich, gegen Rußland
sowie die Befreiungskriege aus. |
|
1755
|
Neubau der Kirchenmauer an der Frankenwaldstraße |
|
1753
|
Neubau eines Schulhauses |
|
1640
|
Die Bürgervertretung, bestehend
aus vier Bürgermeistern, neun Ratsverwandten
und vier Viertelmeistern sorgten dafür, daß
die Einwirkungen des 30jährigen Krieges beseitigt
wurden.
Die zerstörten Häuser, Kirche, Schule,
Pfarrhaus, Fronfeste und Armenhaus, wie auch private
Häuser wurden rasch wieder hergestellt. Entsprechend
aber der Not und der Armut der Bevölkerung
sehr notdürftig, so daß sich bald wieder
viele und große Mängel zeigten.
In diese Zeit fällt die Änderung des Ortsnamens
von Waldenfels in "Wallenfels". |
|
1633/
1634
|
Im 30jährigen Krieg fielen in
diesen beiden Jahren auch die Schweden in Waldenfels
1634 ein.
Fast der ganze Ort wurde ein Raub der Flammen, Kirche
und Schule sind sogar zweimal niedergebrannt. Wertvolle
Urkunden sowie das alte Ratsbuch gingen hierbei
verloren. |
|
1626
|
Der fürstbischöfliche Baumeister
Giovanni Bonalino errichtet das Vogtshaus, das im
Jahre 1773 aufgestockt und seit 1854 als Rathaus
verwendet wird. |
|
1588
|
Am 4. Februar dieses Jahres erneuerte
Bischof Ernst von Mengersdorf die alten Rechte und
verlieh neu das Halsgericht und das Stadtrecht.
Aufgrund dessen konnte Waldenfels jeden Mittwoch
öffentlichen Markt halten. |
|
1553
|
Im sogenannten Markgräflerkrieg
wurde am 2. November der Markt samt Kirche niedergebrannt. |
|
1541
|
Kaiser Karl V. verlieh auf dem Fürstentag
zu Regensburg, einem Antrag des Bischofs Weygand
entsprechend, dem Markt Waldenfels ein eigenes Wappen.
|
|
1525
|
Bei den Bauernaufständen gegen
die Adeligen wurde die Burg Waldenfels vollständig
vernichtet. |
|
1507
|
Zu diesem Zeitpunkt erfolgte eine
völlige Neuorganisation der Verwaltung, da
das Hochstift Bamberg mehrere kleinere Grafschaften
und Herrschaften und damit ein ziemlich zusammenhängendes
Territorium erworben hatte.
Für Waldenfels bedeutete dies, gemäß
dem Kronacher Urbar von 1507: "Waldenfels, der Mark
und das Wabe, das vorzeiten ein Bergschloß
gewesen ist, gehört zum Stift Bamberg und zinst
zum Kasten nach Kronach".
Damit hat Waldenfels die Eigenschaft eines selbständigen
bi-schöflichen Amtes verloren, es wurde Vogtei
und Gerichtssitz, zu denen die umlie-genden Ortschaften
gehörten und die der Hauptmannschaft Kronach
unterstanden. |
|
1300
|
Das gesamte Gebiet der Wilden Rodach
mit allen auf den Höhen entstandenen Siedlungen
bildete ab diesem Zeitpunkt das 8.bischöfliche
Amt, wie es die bischöflichen Privilegien aus
dem 14. Jahrhundert beschreiben.
Der Burgherr auf der Burg Walden-fels war Amtmann
und hatte als weltlicher Vertreter des Bischofs
die Gerichts-, Zoll- und Steuerhoheit für dieses
Gebiet.
Waldenfels umfaßte damals das Burggut, 2 Höfe,
17 Güter und 17 Sölden, außerdem
eine Mahlmühle, die spätere Vogtsmühle.
In dieser Zeitepoche waren nicht mehr die Landwirtschaft
und die Viehzucht die einzigen Erwerbsquellen.
Damals entstanden, um den Holzreichtum besser auszunützen,
die ersten Schneidmühlen und es begann das
Floßgeschäft. Waldenfels besaß
eine ständige Bürgervertretung mit einem
Schultheiß und übte das Markt- und Braurecht
aus. |
|
1248
|
In einer
Urkunde aus dem Jahr 1248 tritt zum ersten Mal
der Name Waldenfels auf.
Diese Urkunde stellte Herzog
und Pfalzgraf Otto aus. Als Zeuge tritt hier auch
Eberhard von Waldenfels auf. |
|
1195
|
Ab diesem
Zeitpunkt bis 1803 war der Bamberger Bischof Landesherr
des "Wilden Rodachgebietes".
Die Burg Waldenfels wurde auf dem Schloßberg
gebaut, und die im Tal liegende Ortschaft Ilowa
nahm den Namen "Waldenfels" an.
|
|
1126
|
Erste Urkunde berichtet von einer
Siedlung Ilowa, welche identisch ist mit dem heutigen
Wallenfels. |