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 Die Umgehungsstraße in Bildern
 Chronologische Auflistung der wichtigsten Ereignisse
Wissenswertes zur Ortsumgehung Wallenfels

  Die Umgehungsstraße nimmt langsam Formen an

 


Die Ortsumgehung Wallenfels wurde im Zeitraum von 2001 bis 2004 realisiert. Zur Bauabwicklung wurde das Projekt in drei Straßenbaulose (Abschnitte Ost, Mitte und West) und vier Brückenlose unterteilt. Die Bauarbeiten wurden 2001 mit dem Straßenbaulos "Ost" und den beiden Rodach-brücken begonnen und 2002 weitergeführt. 2003 erfolgte die Realisierung von Straßenbaulos "West" und den beiden Talbrücken ("Geusergrundbrücke" und "Allagrundbrücke"). Bei der Vollendung des Mittelabschnitts im Jahr 2004 wurde der Materialtransport über die bereits vorhandenen Abschnitte "West" und "Ost" sowie die beiden Talbrücken transportiert. Damit konnten Baubedingte Verkehrsbehinderungen bzw. Belästigungen der Anwohner verhindert werden. Die Verkehrsfreigabe der Ortsumgehung erfolgte am 14. Oktober 2004.


Anschlusstelle Ost - bei Neumühle

Anschlussstelle - Ost bei Neumühle
Blick Richtung Rodachbrücke II, Schwarze Wand und Geusergrund.

Derzeit ist die Fahrt Richtung Wallenfels durch die Querneigung der Fahrbahn nicht unproblematisch - besonders dann, wenn die Geschwindigkeitsbeschränkung nicht eingehalten wird!


Rodachbrücke II beim Zeltplatz
Rodachbrücke II beim Zeltplatz
Nach der Talquerung von Bereich Neumühle
Richtung Schwarze Wand/Geusergrund überspantdie Rodachbrücke II die Wilde Rodach.

Unter der Bücke hindurch wurde - ab Zeltplatz entlang des Flusses bis Schnappenhammer und Kleinthiemitz - eine sehr komfortable Radwegeverbindung gebaut, die sehr gut angenommen wird.

Talbrücke "Geusergrund"
Talbrücke "Geusergrund" 

Elegant und sehr filigran schwingt sich die mit 77 m lichte Weite größte Brücke der OU Wallenfels über den Geusergrund.

Das schmale Profil ist durch die Spannbetonbauweise möglich.





Talbrücke "Allagrund"

Talbrücke "Allagrund" 
Am 02. August 2003 wurde mit der Allagrundbrücke das letzte Brückenbauwerk der Ortsumgehung in einem Nachteinsatz betoniert. Dies war wegen der hochsommerlichen Wärme notwendig.

Das Bild entstand im Morgengrauen während des Betonierens.



Straßenbaulos Mitte
Straßenbaulos Mitte
Vor Beginn der eigentlichen Sraßenbauarbeiten im Baulos Mitte - zwischen Geusergrund und Allagrund - wird oberhalb der Fa. Kotschenreuther eine Hangsicherung nach dem Verfahren "Bewehrte Erde" durchgeführt. Diese mit Kosten von ca. 500.000 € sehr aufwendige Maßnahme wird 2003 abgeschlossen.



Straßenbaulos West
Straßenbaulos West

Bis auf Restarbeiten fertiggestellt ist auch die AS-West mit der Auffahrt Richtung Herrgottswinkel.

Die Trassenfürhung ist elegant, und nach dem Anstieg verläuft die Trasse weitgehend im Einschnitt. Dies ist gleichzeitig eine wirksame Lärmschutzmaßnahme.

 


Rodachbrücke I beim Leugnitzbach
Rodachbrücke I beim Leugnitzbach

In einem kühnen Bogen schwingt sich die Rodachbrücke I im Bereich des Leugnitzbaches über die Wilde Rodach.

Im Vordergrund der neue Radweg Richtung Hammer. Durch diesen Wegen wird der Geh- und Radverkehr vom Kreuzungsbauwerk abgekoppelt.



Verkehrsfreigabe
Verkehrsfreigabe am 14.10.2004

Am 14.10.2004 erfolgte in einem feierlichen Akt die Verkehrsfreigabe der Ortsungehung Wallenfels. An diesem lang ersehnten Festereignis nahmen viele Bürgerinnen und Bürger teil.





weitere Bilder (Freigabe und Luftbild):

Verkehrsfreigabe
Verkehrsfreigabe
Verkehrsfreigabe
Verkehrsfreigabe
Verkehrsfreigabe
Luftbild Ortsumgehung




Dokumentation und Fotos Ortsumgehung Wallenfels:
Peter Hänel, Franz Behrschmidt, Frank Jakob, Straßenbauamt Kronach
Stand: Oktober 2004



  Chronologische Auflistung der wichtigsten Ereignisse

 

14.10.2004
Verkehrsfreigabe

28.06.2001
Spatenstich für die Ortsumgehung Wallenfels
Beginn der Bauarbeiten
03.05.2001
Eröffnung der eingegangenen Angebote
30.03.2001
Ausschreibung der Bauarbeiten
26.10.2000
Mitteilung aus Berlin über Mittelbereitstellung von 20 Mio. DM ab 2001
31.08.2000
Erlass des Planfeststellungsbeschlusses durch die Regierung von Oberfranken
17.11.1999
Stadtrat stimmt den Planfeststellungsunterlagen zu
15.03.1999
Stadtrat stimmt den Planfeststellungsunterlagen zu
19.02.1999

Bürgerversammlung faßt mit überwältigender Mehrheit einen Empfehlungsbeschluss für die Ortsumgehung
Febr./März 1999
öffentliche Auslegung der Planfeststellungsunterlagen

20.01.1999

Regierung von Oberfranken leitet die Planfeststellung und die Umweltverträglichkeitsstudie für den Bau der Ortsumgehung Wallenfels ein.
17.11.1995


Regierung hebt landesplanerische Beurteilung vom10.04.1985 auf und stellt fest, dass die lange Variante der Südumgehung von Wallenfels den Erfordernissen der Raumordnung ent-spricht.
20.03.1992
Demonstrationsmarsch mit Kundgebung
27.02.1992

Gründung der Interessen- und Aktionsgemeinschaft
"Umgehungsstraße Wallenfels"
12.12.1988
Flächennutzungsplan-Aufstellung wird beschlossen
10.04.1985
Raumordnungsbeschluß der Regierung von Oberfranken ohne Ergebnis
09.03.1979
Bürgerversammlung spricht sich mit großer Mehrheit für die Ortsumgehung aus
17.07.1978
Beschluß zur Durchführung des Raumordnungsverfahrens



Wissenswertes zur Ortsumgehung Wallenfels
(Quelle: Broschüre des Straßenbauamtes Kronach)

Planungsgeschichte
Planung
Baumaßnahme
Kunststoff bewehrte Erde
Umweltschutz
Finanzierung
Eckdaten

Planungsgeschichte
Schon in den dreißiger Jahren gab es erste Planungsüberlegungen für eine Verlegung der Durchgangsstraße. Damals wurde noch eine in der Tallage der Wilden Rodach verlaufende Linie favorisiert, die jedoch wegen der erheblichen Eingriffe in diesem sensiblen Bereich bald aufgegeben wurde. Bei den weiteren Untersuchungen konzentrierte man sich deshalb auf stadtfernere Trassenvarianten, die den engen und schützenswerten Talraum verschonen. Hierbei wurden auch Trassen mit kostenintensiven Tunnelstrecken und langen Talbrücken in Betracht gezogen. 1978 wurde auf Antrag des Straßenbauamtes ein Raumordnungsverfahren eingeleitet, in dem neben einer Nord- und Südumgehung auch ein verkehrsgerechter Ausbau der Ortsdurchfahrt zur Diskussion stand. Das Verfahren wurde nach sieben Jahren am 10.04.1985 abgeschlossen. Die lange Zeitspanne spiegelt das sehr kontroverse Meinungsspektrum der beteiligten Träger öffentlicher Belange wider und macht die schwierige Entscheidungsfindung deutlich. In der landesplanerischen Beurteilung wurde festgestellt, dass alle drei Wahllinien nicht in Übereinstimmung mit den Erfordernissen der Raumordnung und Landesplanung gebracht werden können. Die Planung wurde daraufhin zunächst einmal eingestellt. 1988 hat die Stadt Wallenfels dann einen neuen Flächennutzungsplan aufgestellt und darin eine Südumgehung von Wallenfels aufgenommen. Bei der Ausweisung von Neubaugebieten in den Seitentälern Allagrund und Geusergrund wurde der Korridor für eine denkbare Umgehungsstraße freigehalten. Nach Öffnung der innerdeutschen Grenzen im Jahr 1989 nahm der Verkehr im gesamten oberfränkischen Raum sprunghaft zu. Dies führte auch in der Ortsdurchfahrt Wallenfels zu einer Verschärfung der verkehrlichen Situation. Von den Wallenfelser Bürgern wurde nunmehr massiv eine Ortsumgehung gefordert. Sie haben dazu im März 1992 eine Interessengemeinschaft "Umgehungsstraße Wallenfels" gegründet. Diese Initiative hat durch mehrere Demonstrationen auf die missliche Lage der Bürger von Wallenfels aufmerksam gemacht. In der Ortsdurchfahrt wurden zahlreiche Transparente für den Bau der Umgehung ausgehängt. Auch durch "Kehraktionen" hat die Bevölkerung von Wallenfels wiederholt auf ihre Forderungen hingewiesen. 1992 wurde im Auftrag der Stadt Wallenfels eine Umweltverträglichkeitsstudie erstellt, um die von der Stadt gewünschte Südumgehung auf ihre Umweltverträglichkeit hin zu untersuchen und diese Trasse mit dem Landschafts- und Flächennutzungsplanentwurf abzustimmen. Auf der Grundlage dieser Ergebnisse hat das Straßenbauamt im August 1993 erneut eine landesplanerische Prüfung beantragt. In der landesplanerischen Beurteilung vom 17.11.1995 kam die Regierung von Oberfranken nunmehr zum Ergebnis, dass die Südumgehung Wallenfels in der "langen" Variante mit entsprechenden Maßgaben den Erfordernissen der Raumordnung entspricht. Nach Genehmigung des Vorentwurfes im Juni 1998 wurde noch im Dezember des gleichen Jahres das Planfeststellungsverfahren beantragt. Dieses endete am 31. August 2000 mit dem PIanfeststellungsbeschluss. Gegen diesen Beschluss wurde zwar geklagt, aber es konnte unter Mithilfe der Stadt Wallenfels im November 2000 eine außergerichtliche Einigung erzielt werden.

Planung
Die Ortsumgehung Wallenfels umgeht die Stadt Wallenfels im Süden. Die 4,6 km lange Verlegungsstrecke zweigt westlich von Wallenfels in südwestlicher Richtung ab und quert das Rodachtal zwischen dem westlichen Stadtrand von Wallenfels und dem Ortsteil Hammer. Dabei wird die Gemeindeverbindungsstraße nach Dörnach gekreuzt und die Wilde Rodach mit einem Brückenbauwerk überspannt. Zwischen "Hammerberg" und "Langenfeld" kreuzt die B 173 neu das Seitental des Hammerbaches bzw. des Pertschengräbleins. Im weiteren Verlauf wird die B 173 neu größtenteils im Einschnitt bzw. Anschnitt geführt. Die Seitentäler "Allagrund" und "Geusergrund" werden mittels 40 m bzw. 64 m langen Bauwerken überbrückt. Im Bereich des "Unteren Reupelsteiges" kommt die Trasse auf einem Forstweg hart oberhalb des Steilhanges der Wilden Rodach zu liegen. Am östlichen Ende des Unteren Reupelsteiges, an dem sich ein kleines Seitentälchen öffnet, setzt die Straße zur Querung des Rodachtales an und kreuzt die Wilde Rodach sowie das Gewässer III. Ordnung Lache mittels Brückenbauwerk. Im Anschluss daran folgt die Querung des Talraumes in nordöstlicher Richtung, wobei der bestehende Hochwasserdamm der Hochwasserfreilegung Wallenfels von der Trasse tangiert wird. Schließlich steigt die Trasse auf das Niveau der bestehenden B 173 an, auf die sie wieder einschleift.

Baumaßnahme
Zur Bauabwicklung wurde das Projekt in drei Straßenbaulose (Abschnitte Ost, Mitte und West) und vier Brückenlose unterteilt. Die Bauarbeiten wurden 2001 mit dem Straßenbaulos "Ost" und den beiden Rodachbrücken begonnen und 2002 weitergeführt. 2003 erfolgte die Realisierung von Straßenbaulos "West" und den beiden Talbrücken "Geusergrundbrücke" und "Allagrundbrücke". Bei der Vollendung des Mittelabschnitts im Jahr 2004 wurde der Materialtransport über die bereits vorhandenen Abschnitte "West" und "Ost" sowie die beiden Talbrücken transportiert. Damit konnten Baubedingte Verkehrsbehinderungen bzw. Belästigungen der Anwohner vermieden werden.

Kunststoff bewehrte Erde
In Streckenbereichen mit anstehenden Hangneigungen von über 30 Grad bei gleichzeitig eingeschränkter Flächenverfügbarkeit im Talraum war auch bei einer Böschungsneigung von 1 : 1,25 die zusätzliche Errichtung von umfangreichen Stützkonstruktionen unverzichtbar. Im Zuge der Ortsumgehung Wallenfels wurden deshalb ca. 3.300 m² Stützkonstruktionen nach dem System Kunststoff bewehrte Erde (KBE) für Steilböschungen und Lärmschutzwälle ausgeführt. Wesensmerkmal dieser Bauweise ist der lagenweise Einbau von geeigneten Erdbaustoffen auf eine jeweils darunter liegende Geogitterlage, die als Armierung der Steilböschung wirkt. Die Verwendung des vorhandenen Bodenmaterials ermöglicht hierbei einen Ressourcen schonenden Materialeinsatz. Mit Hilfe eines Stützgitters als verlorene Schalung an der Luftseite der Konstruktion kann der rationelle Einsatz von normalen Erdbaugeräten für Einbau und Verdichtung ohne zusätzliche Hilfselemente erreicht werden. Die uneingeschränkten Formgebungmöglichkeiten des Systems ermöglichen eine harmonische Einbindung des Straßenkörpers in die Landschaft. Hervorzuheben ist die ausgeführte Steilböschung im Bereich der Firma Kotschenreuther Fahrzeugbau. Hier musste die neue Bundesstraße in 15 Meter Höhe über Talgrund in den bereits extrem steilen Hangbereich eingeschnitten werden. Eine teilweise Inanspruchnahme des Werkgrundstücks, das bis an den Hangfuß heranreicht, war aus betrieblichen Gründen nicht möglich. Es wurden deshalb verschiedene geotechnische Lösungsmöglichkeiten untersucht. Dem System der Kunststoff bewehrten Erde als talseitiger Stützkörper wurde aus wirtschaftlichen und gestalterischen Gründen gegenüber massiven Stützkonstruktionen der Vorzug gegeben. Die Ansichtsfläche beträgt hierbei 1.400 m2 bei einer maximalen Konstruktionshöhe von 10m. Die Möglichkeit zum Aufbau eines Stützkörpers ohne Beanspruchung des Firmengeländes war ein entscheidender Vorteil dieser Bauweise. Der Stützkörper konnte in den zum Teil stark wechselnden Untergrund flexibel eingebunden werden. In Teilbereichen mit statisch unzureichenden Einbindelängen der Geogitter im Gründungsbereich ist ein rückverankerter Fundamentriegel als Böschungsfuß eingesetzt worden. Eine standortgemäße Begrünung der 68 Grad steilen Stützkörper wurde durch ein gut durchwurzelfähiges Vegetationsvlies als Auskleidung der Stützgitter ermöglicht. Die begrünte Ansichtsfläche fügt sich harmonisch in das durch Steilhänge geprägte Landschaftsbild des Rodachtales ein. Eine weitere Anwendung dieses "grünen" Systems erfolgte im Anschluss an die Rodachbrücke westlich von Wallenfels. Im Nahbereich des Gewässers war aus Gründen des Hochwasserschutzes eine reduzierte Dammaufstandsfläche im Retentionsraum notwendig. Dazu wurde der bis zu 18 m hohe Straßendamm aus einem versteilten Basisdamm (KBE, max. Höhe rd. 9 m, 68 Grad Böschungsneigung) und einem aufliegenden Regeldamm erstellt. Durchlässe und Widerlagerflügel konnten an die 1200 m² umfassende Ansichtsfläche gestalterisch ansprechend angeschlossen werden.

Brückenfamilie
Die vier Brückenbauwerke folgen einem einheitlichen landschafts- und streckenbezogenen Gestal- tungskonzept nach dem Prinzip der Brückenfamilie. Hierbei soll sich das natürliche Erscheinungsbild der ausgeführten Stützkonstruktionen auch bei den Brücken wieder finden. Die Bauwerke wurden deshalb mit schlanken Überbauten und abgerundeten Formen ausgeführt. Durch zurückgesetzte Widerlager wurde auf die markanten Tallagen Rücksicht genommen. Alle Bauwerke wurden als zweistegige Plattenbalken ausgeführt. Die Voutung der Stege trägt zur ansprechenden Einbindung in das Landschaftsbild bei. Die Brücken wurden weitgehend unter Verwendung von Sichtbeton ohne aufwendige Verkleidungen ausgeführt. Die Geländer auf dem Überbau wurden so gestaltet, dass ein möglichst transparentes Aussehen erreicht wird. Der Grünton der Geländer trägt zur Eingliederung der Straße in die vom dicht bewaldeten Frankenwald geprägte Landschaft bei.

Umweltschutz
Die Trasse der Ortsumgehung Wallenfels verläuft vorwiegend über intensiv forst- und landwirtschaftlich genutzte Bereiche. Etwa ein Drittel des Gesamtflächenbedarfs wies wertvolle Biotopstrukturen auf. Es handelte sich hierbei zum größten Teil um Offenlandbiotope und Waldbiotope. Die unvermeidbaren Eingriffe in Natur und Landschaft wurden durch die Anlage von Beständen mit vergleichbaren Biotoptypen ausgeglichen. Hierzu wurden Flächen von insgesamt 14 ha erworben, die vier in sich zusammenhängende Komplexe bilden. Bei den einzelnen Ausgleichsmaßnahmen wurden folgende Ziele angestrebt: - Herstellung von Standortbedingungen zur Sicherung und Entwicklung von ökologisch sehr wertvollen Silikatmagerrasen an den Hängen - Herstellung ökologisch wertvoller Auebereiche - Verbesserung des Biotopverbundes Im Zuge des Bauvorhabens wurden insgesamt drei Regenrückhaltebecken angelegt. Sie dienen der Behandlung des Straßenabwassers zur Verbesserung seiner Qualität, ehe es in die vorhandenen Vorfluter eingeleitet wird. In den Becken können sich die Schadstoffe absetzen und es werden durch Leichtstoffabscheider Ölrückstände aufgefangen. Die Rückhaltebecken ermöglichen es außerdem, die Abflussmenge zu vergleichmäßigen.

Finanzierung
Das Vorhaben wurde in das Investitionsprogramm 1999 bis 2002, dem Nachfolgeprogramm zum Fünfjahresplan, als prioritäre Maßnahme aufgenommen. Damit war zwar ein erstes positives Zeichen für einen möglichen Baubeginn gesetzt. Aber im Investitionsprogramm bis 2002 waren dafür noch keine Mittel eingeplant. Am 26. Oktober 2000 hat der Bund dann das Zukunftsinvestitionsprogramm zur Schaffung von Ortsumgehungen aufgestellt und Wallenfels mit aufgenommen. Damit ist es möglich geworden, die Finanzierung der rd. 12 Mio. Euro teuren Ortsumgehung Wallenfels sicherzustellen. Der lang ersehnte Bau der Ortsumgehung konnte am 28. Juni 2001 durch einen symbolischen ersten Spatenstich begonnen werden.


Eckdaten
Baulänge  4,6 km
Fahrbahnbreite:  7,50 m
Baulänge sonstige Straßen:  2,4 km
Bauwerke / Kosten:  6  /  4,5  Mio. Euro
Gesamtkosten:  ca. 11,3 Mio. Euro
Grunderwerb:  ca.   1,2 Mio. Euro
Bauzeit:  Juni 2001 bis
 September 2004
Planung und Bauleitung:  Straßenbauamt Kronach
Bauausführung Straßenbau:  Fa. Kirchner & Völker, Ilmenau
 Fa. Hohenwarter, Karlstadt am Main
Bauausführung Brückenbau:  Fa. Backer Bau, Kulmbach














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