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Kirchenumfeld wird zum Schmuckstück

07.11.2018 Mitte August rollten die ersten Bagger über das Kirchenumfeld in Neuengrün. Nicht einmal drei Monate später wurden die Bauarbeiten für die Dorferneuerungsmaßnahme vor kurzem mit der Abnahme offiziell abgeschlossen.

Gute Stimmung herrschte bei der Bauabnahme des Kirchenumfelds Neuengrün.

Die Umgestaltung der Ortsmitte erfolgte nach den Plänen des Wallenfelser Architekturbüros Schöttner. So wurde das verbrauchte Betonsteinpflaster durch Flossenbürger Granit ausgetauscht. Mit seinem leicht gelblichen Ton passt sich der Naturstein sehr gut an den Sandstein der Kirche „Mariae Aufnahme in den Himmel“ an. Der direkte Kirchenvorplatz ist nun deutlich größer. Es gibt damit mehr Raum für Veranstaltungen, wie die alljährliche Friedenswallfahrt. Komplett neu präsentiert sich die Südseite der Kirche. Hier wurde die Gefällesituation durch eine kleine Treppe entschärft und die Fläche durch eine Pflanzinsel aufgelockert. Zukünftig wird die Kirche durch Strahler direkt beleuchtet. Den Wünschen der Bürger entsprechend, sind fünf neue Parkplätze entstanden. Diese sollen an Sonn- und Festtagen die Parksituation entschärfen.

Mit dem Ergebnis sind alle Beteiligten hoch zufrieden. „Bei Beginn hatten wir mit einer so zügigen Durchführung der Bauarbeiten nicht gerechnet. Und offensichtlich ging die Schnelligkeit nicht zu Lasten der Qualität, ganz im Gegenteil“, erklärte Bürgermeister Jens Korn (Bild: 2.v.l). Der Vorsitzende der Teilnehmergemeinschaft, Baurat Walter Nüsslein (links) vom Amt für Ländliche Entwicklung in Bamberg, hob vor allem den reibungslosen Ablauf hervor. Dabei sei die Ausgangslage durchaus schwierig gewesen, denn neben den Interessen der Stadt sowie der Teilnehmergemeinschaft war auch die Kirchenstiftung von der Maßnahme betroffen. „Bei unseren wöchentlichen Besprechungen konnten wir alle Probleme aus dem Weg räumen“, meinte Nüsslein erleichtert.

Unter anderem wurden bei der Freilegung der Kirchenaußenmauer festgestellt, dass Feuchtigkeit an dem Gebäude anstand.  Die Sockel erhielten daraufhin eine Abdichtung mit wasserundurchlässigen Beton. Zwar entstanden der Kirchengemeinde dadurch erhebliche Mehrkosten, trotzdem zog auch Kirchenpfleger Günther Blumenröther (4.v.l.) ein positives Fazit: „Die Abdichtung hat bereits jetzt einen positiven Effekt. Wir bemerken, wie die Feuchtigkeit in der Kirche abnimmt.“ Für die nun folgende Kirchensanierung habe man damit gut vorgebaut.

Von einer positiven Resonanz in der Neuengrüner Bevölkerung berichtete Ludwig Dietz (rechts), örtlicher Sprecher der Teilnehmergemeinschaft: „Es gibt viel Lob für die Gestaltung und die Ausführung durch die Firma AS-Bau. Unser Kirchenumfeld ist jetzt ein echtes Schmuckstück geworden.“

Bürgermeister Jens Korn dankte allen Beteiligten für die gute Zusammenarbeit: „Dieses Ergebnis haben wir nur erreicht, weil wir alle an einem Strang gezogen haben. Ohne die wohlwollende Begleitung durch das Amt für Ländliche Entwicklung und die 90%-Förderung des Freistaats Bayern wäre das Projekt mit einem Volumen von 400.000 Euro für uns nicht zu realisieren gewesen.“ Korn dankte auch Rainer Brendel (6.v.l.), der für den Verband für Ländliche Entwicklung die Bauüberwachung inne hatte.

Die ausstehenden Restarbeiten wie Pflanzungen und das Ansäen der Grünflächen erfolgen nach der kommenden Frostperiode. Zur offiziellen Einweihung soll dann im Frühjahr geladen werden.